Handball Sport-Club Rosenstadt Eutin

Saisonrückblick 2018/19, Teil 3

Mini-Mix

Die letzte Mannschaft, die im September in die Saison startete, war auch diejenige Mannschaft, die noch am längsten aktiv sein durfte. Bei den Minis freuen wir uns insbesondere über die zahlenmäßige Entwicklung: Nachdem wir die Saison 2017/18 mit neun 2009ern und zwei Spielern des Jahrgangs 2010 beschlossen hatten, sorgten zahlreiche Neuzugänge dafür, dass wir in diesem Jahr insgesamt 27 Kinder der Mini-Jahrgänge einsetzen konnten.

Die komfortable Situation mit drei gemeldeten E-Jugenden erleichterte die Organisation dabei erheblich und ermöglichte, dass mehr als die Hälfte dieser Spieler (auch aus den jüngeren Jahrgängen) in den Teams der mE1, wE und mE2 Spielerfahrungen sammeln durften. Dieses übergreifende Konzept soll in der nächsten Saison beibehalten werden – was auch dazu beitragen wird, dass die Ergebnisse in dieser Altersklasse weiter in den Hintergrund treten.

Nichtsdestotrotz ein paar Worte zum sportlichen Saisonverlauf: Mit einer reinen Anfängermannschaft – nur ein Spieler war schon 2017 Handballer – war natürlich nicht zu erwarten, dass man das gute Ergebnis des Vorsaison (2. Platz) wiederholen würde. Trotzdem gelang es, sich in der Hinrunde in der oberen Tabellenhälfte zu platzieren, was die erneute Qualifikation für die „A-Staffel“ bedeutete.

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Der Abschlusstag in Ahrensbök


Die Kräfteverhältnisse in der Liga waren wesentlich ausgeglichener als in den Vorjahren. Die beiden Top-Favoriten Ahrensbök und Pansdorf traten zwar insgesamt recht dominant auf, hatten jedoch auch je eine knappe Begegnung gegen Mittelfeld-Teams aufzuweisen. Die Rosenstädter waren in den direkten Duellen mit den ähnlich starken Teams aus Wagrien (6.), Fehmarn (5.) und Ostsee (3.) gefordert. Mit 2 Siegen, 2 Unentschieden und 2 nicht ausgetragenen Spielen (eines wurde „verloren“ und eines „gewonnen“ gewertet) verliefen diese verhältnismäßig erfolgreich, so dass in Kombination mit den verlorenen Spielen gegen Ahrensbök und Pansdorf ein guter 4. Platz heraussprang.

Zum engen Saisonverlauf passte dann auch, dass beide Spiele am Abschlusstag unentschieden endeten. Wenn man bedenkt, wie sich der damals fünfplatzierte 2008er-Jahrgang entwickelte, so ist dies für die neue Mini-Mix doch ein annehmbarer Einstieg.
 

Spielerliste 2018/19

Während einige Spieler nicht mehr aktiv sind und andere noch auf ihren ersten Punktspieleinsatz warten, sollen hier noch einmal alle Kinder aufgelistet werden, die mindestens ein Punktspiel in der Saison 2018/19 absolvierten:

Es spielten: Ben S., Ben D., Maximilian G. Maximilian B., Hendrik, Enrik, Danayt, Jordan, Jamilia, Rahman, Rahmina, Kilian, Karlotta, Finley, Sebastian, Natali, Neele, Thore, Sönke, Lukas, Leonie, Paul, Levin, York, Erik, Conner, Bent, Luca, Finn, Samuel, Tom, Tabea, Marlon, Thies, Sophie, Nis, Muataz, Maria, Lilly, Lex, Levi, Leon, Lars, Konstantinos, Karim, Julius, Ava, Jarik, Jakob L., Jaquline, Jannes, Jakob B., Henry, Hanna, Hannes, Annika, Mohadese, Melina, Julia, Tarja, Helen und Joel.

Saisonrückblick 2018/19, Teil 2

Nachdem wir uns gestern bereits mit der wE und der mE1 beschäftigt haben, geht es nun mit der mE2 und unseren Kaulquappen weiter. Zudem werden wir noch einmal auf die HSC-Spieler in den verschiedenen Wettbewerben der Schulmannschaften blicken.

männliche E2 – 2. Platz, 30:6 Punkte

Wie auch in der weiblichen E gehörten mehrere Spieler der Stammformation der mE2 bereits vor zwei Jahren zur Mini-Mix des HSC, die im Jahrgang 2008/09 noch den fünften Platz der Kreisliga mit 18 Minuspunkten belegte. Dies ist in zweierlei Hinsicht relevant: Zum einen verfügte die Mehrheit des Kaders somit schon über mehrjährige Spielerfahrung, zum anderen kann man über den Vergleich zur Mini-Mix-Spielzeit auch vorsichtige Rückschlüsse auf den Verlauf der sportlichen Weiterentwicklung ziehen.

mE2 und mE1 im direkten Duell (Mrz. ’19)

Und dahingehend sieht es für die Rosenstädter gar nicht so schlecht aus: Während man damals noch hinter Pansdorf, Wagrien, der Holst.-Schweiz und Fehmarn landete und alle neun direkten Duelle ausnahmslos verlor, sieht die Situation mittlerweile ganz anders aus. Drei der vorgenannten Teams konnten im Direktvergleich bezwungen werden; und während man jeweils „nur“ die drittbeste Heimbilanz bzw. viertbeste Offensive stellte, sicherte man sich über die mehr geholten Punkte in fremder Halle sowie der weitaus besseren Defensive den 2. Platz. Angesichts des sehr breit besetzten Kaders des Meisters aus Pansdorf stellt diese Platzierung auch das maximal Erreichbare dar.

Lässt man die Spiele gegen Pansdorf sowie die internen Begegnungen mit der mE1 außen vor, so kann man die verbleibenden 14 Spiele im Wesentlichen im Hinblick auf das gegnerische Abwehrverhalten kategorisieren: In drei Begegnungen mit defensiv und körperbetont spielenden Abwehrreihen entstanden große Probleme (viele Tempogegenstoßtore sind hier die logische Folge), während man in den Duellen mit offensiven Teams fast durchgängig sehr souveräne Siege einfuhr. Einzige Ausnahme bildet hier das Ortsderby im Dezember, bei welchem sich zwei Mannschaften einen offenen Schlagabtausch lieferten, die die Manndeckung sehr konsequent umsetzten.

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5 E-Jungs, 3 Minis und 5 E-Mädchen setzten sich in Ratekau durch (Dez. ’18)

Alles in allem ging bei der mE2 das übergreifende Konzept vollständig auf. Dabei zogen einerseits die zahlreichen Aushilfen aus wE und Mini-Mix für ihre eigene Weiterentwicklung einen Nutzen aus den Einsätzen; aber auch die mE-Jungs profitierten in mehrfacher Hinsicht: In 6 Spielen standen weniger als 7 „reguläre“ mE-Jungs im Kader, darunter auch bei den sehr guten Partien gegen Grube (29:12) und Pansdorf (13:24). Dass sich die erzielten Tore der mE2 nahezu gleichmäßig auf die Jahrgänge 2008 (190) und 2009/10 (206) verteilten, passt daher auch in das Gesamtbild.

HSC-Spieler in den Schulmannschaften

In drei Schulmannschaften waren in diesem Jahr Spieler des HSC vertreten. Nachdem vor zwei Jahren bereits erste HSCler in den WK IV-Teams der Weber- und Voß-Schule mitwirkten, war in diesem Jahr mit Sönke wieder ein Rosenstädter Bestandteil der WK IV-Jungs der Voß-Schule. Insbesondere dort dürfte sich der Anteil unserer Spieler im kommenden Jahr aufgrund des Schulwechsels mehrerer 2008er und 2009er vergrößern und nach einigen Jahren Pause vielleicht sogar wieder die Meldung einer WK IV-Mädchenmannschaft ermöglichen.

Zahlenmäßig stärker vertreten waren die Rosenstädter bei den Grundschulteams der Eutiner Gustav Peters-Schule – die logische Folge daraus, dass 61 der 63 in diesem Jahr eingesetzten Kinder noch die Grundschule besuchen. Hier stammen die Vereinshandballer größtenteils (Jungs) bzw. ausschließlich (Mädchen) aus unseren Teams. 7 Spielerinnen der wE, 5 Spieler der mE2 sowie jeweils 2 Kinder der Minis und der mE1 nahmen zunächst am Kreisentscheid teil.

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Erstmals seit langer Zeit erreichte eine Eutiner Grundschule das Landesfinale

Die Jungs hatten dort nicht ihren allerbesten Tag erwischt und platzierten sich mit 8:6 Punkten auf dem vierten Platz. Allerdings kann man nach Beobachtung des Bezirks- und Landesfinals feststellen, dass der ostholsteinische Kreisentscheid auf einem vergleichsweise hohen Niveau ausgetragen wurde.

Die Mädchen setzten sich hingegen in einem kleinen Teilnehmerfeld mit 8:0 Punkten durch und durften nach dem Sieg beim Bezirksfinale sogar zur Landesmeisterschaft reisen. Während man sich vorher höchstens Chancen beim Kreisentscheid ausgerechnet hatte, war der Sieg beim Bezirksfinale doch eine Überraschung. Immerhin ist gerade der Kreismeister aus Rendsburg-Eckernförde traditionell sehr stark einzuschätzen. Bei der Landesmeisterschaft wurde dann der geteilte 3. Platz erreicht, wobei die auf dieser Ebene gesammelten Erfahrungen sicherlich besonders wertvoll waren. Ein Überblick über die im Verlauf der Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaft erzielten Ergebnisse ist im Bericht zum Landesfinale zu finden.

Kaulquappen

In den Mikro-Jahrgängen besteht seit dem vergangenen Jahr die Trainingsgruppe der Kaulquappen, also einer Ballschule für Kinder, die sich überwiegend im Vorschulalter befinden. Nachdem die Gruppe im ersten Halbjahr immer Mittwochs in der Sporthalle der Voß-Schule zusammenkam, ist das Training seit dem Jahreswechsel in die kleine Turnhalle der Wilhelm-Wisser-Schule verlegt wurden – nunmehr also parallel zum Training der Minis in der großen Turnhalle.

Außerhalb des Trainingsbetriebs steht in dieser Spielzeit die Teilnahme am Spielefest in Ahrensbök Ende November 2018, zudem kam ein Teil der älteren Kinder auch schon bei den Mini-Mix-Turnieren zum Einsatz.

Saisonrückblick 2018/19, Teil 1

Bevor es am Samstag zu unserem Saisonabschlussturnier kommt, wollen wir in den nächsten Tagen noch einmal mit ein paar Beiträgen auf die Saison 2018/19 zurückblicken. Über 60 Kinder spielten in diesem Jahr für die HSC-Teams, wobei mehr als die Hälfte in mehreren Altersklassen bzw. Mannschaften eingesetzt wurde. Dementsprechend ist es durchaus passend, die Teams „quer durcheinander“ abzuhandeln, beginnend mit der wE und der mE1.

Vorbemerkungen

Grundsätzlich lassen sich in dieser Saison zwei positive Tendenzen im Ostholsteiner Kinderhandball feststellen: Zum einen ist uns kaum ein Fall bekannt, in dem eine Spielverlegung abgelehnt worden wäre. Etwaige Spielabsagen, vor allem in der Mini-Mix, sind im Wesentlichen auf den eng gestrickten Terminplan zurückzuführen, der sich aus dem Spielverbot während der WM ergab. Auch ist festzustellen, dass der Anteil unnötig hoher Ergebnisse in Minis, E und D abgenommen hat. Mannschaftsverantwortliche, die ihre sportliche Überlegenheit in unbilliger Weise zum Erzielen hoher Ergebnisse ausnutzen, sind inzwischen die absolute Ausnahme.

Negative Erlebnisse gab es in diesem Jahr selbstverständlich auch, wenngleich diese nur in einem Fall gravierend waren: Bei der mE1 kam es in einem Heimspiel, das mit Kinderhandball sowieso schon nicht das Geringste zu tun hatte, leider von gegnerischer Seite zu diskriminierenden Äußerungen in Bezug auf HSC-Kinder und anschließend -Verantwortliche. Ein solches Verhalten, zumal bisher ohne Konsequenzen, werden wir keineswegs vergessen und hat daher bedauerlicherweise auch in so einem Saisonrückblick seinen Platz.

weibliche E1 – 2. Platz, 16:8 Punkte

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Die wE vor ihrem ersten Punktspiel gegen Ostsee (Sep. ’18)

Nachdem die wE im Sommer an den Vorbereitungsturnieren in Mölln sowie beim Beachhandball-Turnier in Burgtiefe auf Fehmarn beteiligt war, startete man nach einem Jahr Unterbrechung endlich wieder in eine Punktspielrunde. Da sich vor und während der Saison fünf Mannschaften vom Spielbetrieb zurückzogen, blieben für die Eutinerinnen 10 Spiele zu absolvieren. Nur zwei davon endeten mit mehr als 10 Toren Differenz (je 1x gegen Wagrien und Süsel), wobei hauptsächlich die Direktvergleiche mit Pansdorf, Fehmarn und Ostsee 1 für Spannung sorgten. Am Ende sollte man sich in diesem Feld den 2. Platz sichern; ein glückliches, aber aufgrund der Rückrunde nicht unverdientes Resultat.
Danach sah es in der Hinrunde nicht unbedingt aus. Zwar gelang mit dem 22:13-Sieg über den damaligen Tabellenführer (und schlussendlichen Dritten) Fehmarn das wohl beste Saisonspiel, jedoch wurden die Begegnungen mit den anderen beiden direkten Konkurrenten mit 9:11 (Neustadt) und 16:22 (Pansdorf) verloren. Auch wenn die Spielverläufe gegen alle drei Teams recht eng aussahen – in jedem Spiel „verlor“ bzw. „gewann“ man jeweils eine Halbzeit – stand so zunächst einmal nur der fünfte Tabellenplatz. Selbst im Februar ging die Tendenz noch eher in Richtung untere Tabellenhälfte, als man Mitte der 2. Halbzeit mit 6:8 bei der HSG Ostsee in Rückstand lag.

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Die Derbys gegen Süsel konnten beide siegreich gestaltet werden (Mrz. ’19)

Mit einem 5:0-Lauf wurde jedoch in diesem Schlüsselspiel eine Wende eingeleitet und sogar noch der direkte Vergleich gegen Ostsee gewonnen. Gegen Fehmarn konnte mit einer starken Abwehr auch das Rückspiel sicher gewonnen werden, wobei wir zudem noch das Glück hatten, dass die Fehmaranerinnen uns mit ihrem Sieg gegen Pansdorf Schützenhilfe leisteten. So kam es am 31. März zum „Endspiel“ um den 2. Platz, den man sich mit einem 19:15 sicherte. Meister wurde die HSG Wagrien, die sich ungefährdet durchsetzte und sich zudem sportlich sehr fair verhalten hat (siehe z.B. unser Hinspiel). Statt auf hohe Siege zu spielen, wurde von Seiten der HSG besonders viel durchgewechselt, was im Kinderhandball ein vorbildliches Verhalten darstellt.
Nicht unerwähnt bleiben soll außerdem, dass im Saisonverlauf neun Mädchen mindestens auch einmal für die mE1 oder mE2 aufliefen. Alleine schon aufgrund der geringen Spielzahl in der wE-Kreisliga stellte dies natürlich potentiell eine zusätzliche Möglichkeit zur sportlichen Weiterentwicklung dar. Speziell in der mE2 sollten einige von ihnen auch eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

männliche E1 – 10. Patz, 4:30 Punkte

Die Meldung zweier mE-Teams war zu Saisonbeginn durchaus ein gewagtes Unterfangen, das von vorneherein auf viele Aushilfen aus wE und Minis baute. Insgesamt sollte es sich jedoch auszahlen, alleine schon deshalb, weil viele Neuzugänge im Saisonverlauf sehr zügig zu ersten Punktspieleinsätzen kommen konnten. Sowohl die mE1 als auch die mE2 konnten nahezu alle Spiele wie geplant absolvieren. Ein großer Dank geht in diesem Zusammenhang an Andrea und Christian Schulz, die unter anderem entscheidend dafür waren, dass die weiten Auswärtsfahrten nach Fehmarn und Grömitz logistisch gemeistert werden konnten.

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Vor dem ersten Auswärtsspiel in Ratekau (Sep. ’18)

Aus sportlicher Sicht zeichnete die mE1 im Vergleich zu den weiteren HSC-Teams insbesondere die gleichmäßigere Verteilung der Torerfolge aus. Es war im Saisonverlauf keineswegs unüblich, dass die mE1 gegen den gleichen Gegner mehr verschiedene Torschützen stellte als unsere mE2 – auch oder gerade gegen die vier weiteren Teams aus der oberen Tabellenhälfte war dies der Fall. Angesichts der oftmals schwierigen Kräfteverhältnisse in den Begegnungen der mE1 ist dies ein bemerkenswertes Ergebnis.
Trotz regelmäßiger Aushilfen aus der mE2 war von vorneherein klar, dass man in nahezu allen Spielen Außenseiter sein sollte und auch die ein oder andere Klatsche einkalkulieren musste. Nachdem man im Oktober schon beinahe ein Unentschieden in Neustadt erreichte, konnte im Februar 2019 gegen Ratekau allerdings doch noch der lang ersehnte erste Punktgewinn erreicht werden. Generell war der Februar der wohl stärkste Monat aus Sicht der mE1, folgten doch zwei weitere tolle Spiele im Ortsderby sowie gegen Ostsee 1. Dies hat natürlich auch damit zu tun, dass die Aufteilung der mE-Teams nach dem unerfreulichem Spielverlauf in Oldenburg (hier bestätigten sich die guten Eindrücke aus dem wE-Hinspiel leider nicht) geändert wurde.

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Mini-WM im Januar in Owschlag

Auch wenn mE1 und mE2 im Spielbetrieb getrennt antreten mussten, bildeten die beiden Teams im Trainings- und Turnierbetrieb eine Einheit. Als ein Team nahmen die E-Jungs sowohl bei der Mini-WM in Owschlag als auch beim Rasenturnier in Mölln vor Saisonbeginn teil.

Mini-Mix-Abschlusstag 2019

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Alle heutigen Pokale im Überblick (Iltis- und Löwen-Pokal: Spielzeit 2×15 Min.)

Mit dem Mini-Mix-Abschlusstag in Ahrensbök ging heute die HSC-Saison 2018/19 zu Ende. An diesem langen Endspieltag waren alle Teams des Kreishandballverbandes im Einsatz und durften sich im Iltis-Pokal (Platz 4+5 der Kreisklasse), Mader-Pokal (Platz 1-3 der Kreisklasse), Tiger-Pokal (Platz 4-6 der Kreisliga) sowie im Löwen-Pokal (Platz 1-3 der Kreisliga) noch einmal mit in etwa gleich starken Teams messen. Anders als in den Vorjahren fand das Turnier diesmal an einem Sonntag statt, so dass leider nicht die Möglichkeit bestand, die Spielzeit in allen Pokalen auf die – sonst am Finaltag üblichen – 2×15 Minuten zu verlängern. Da einer unser beiden Haupttorschützen fehlte, rechneten wir uns im Tiger-Pokal zwar keine großen Chancen aus, nichtsdestotrotz wollten wir aber gegen Fehmarn und Wagrien noch einmal unser Bestes geben.

Minis – SV Fehmarn 5:5 (2:4)

Gegen den SV Fehmarn gab es zwei sehr enge Duelle in der „regulären“ Saison: In der Hinrunde setzten wir uns nach einem 2:4-Rückstand zur Pause noch mit 7:5 durch, am letzten Spieltag gab es ein spannendes 3:3-Unentschieden. Bei beiden Begegnungen fehlte jedoch die Haupttorschützin der Insulaner, die u.a. gegen unsere weibliche E-Jugend 6 Tore erzielen konnte. Zusammen mit einem sehr guten Torhüter war diese auch am heutigen Tag ein entscheidender Faktor dafür, dass der SVF sich im 2×3 gegen 3 mit 4:2 absetzen konnte.

Mit einer guten kämpferischen Leistung blieb man jedoch in der 2. Halbzeit dran und glich zum zwischenzeitlichen 4:4 aus. Auch nach dem erneuten Rückstand gaben die Eutiner nicht auf und erzielten fünfzehn Sekunden vor dem Ende den leistungsgerechten Ausgleich.

Minis – HSG Wagrien 10:10 (6:5)

Auch gegen das Team aus Oldenburg und Lensahn ist die Bilanz im Saisonverlauf ausgeglichen gewesen: Einer 8:13-Niederlage in der Hinrunde stehen ein 5:5-Unentschieden und ein knapper 7:5-Sieg aus der A-Staffel gegenüber. Letztlich sollte dieses Spiel dem gegen Fehmarn stark ähneln, wenngleich beide Mannschaften mit einer weitaus höheren Trefferquote überzeugten und die Führung stets wechselte.

Als die HSG fünfzehn Sekunden vor Schluss beim 9:10 aus HSC-Sicht in Ballbesitz war, schien die Begegnung bereits verloren. Nach der Balleroberung der Rosenstadt-Abwehr gelang Samuel in den allerletzten Sekunden per Tempogegenstoß aber erneut der Ausgleich, so dass wir den letzten Spieltag ungeschlagen überstanden.

In einer ebenfalls sehr spannenden Partie sicherte sich die HSG Wagrien anschließend über ein 5:4 gegen den SV Fehmarn den Pokalsieg mit einem Tor Vorsprung vor dem HSC.

Für etwa die Hälfte der Spieler war es heute der letzte Einsatz in der Mini-Mix vor dem wechsel in die mE1, mE2 oder wE. Es spielten: Leon, Jacob L., Enrik, Jamilia, Samuel, Jordan, Karim, Jarik, Thies, Henry, Natali, Julius, Marlon, Finley, Jannes, Maximilian und Neele.

Spielberichte 31. März 2019

Mit den Spielen am letzten Märzwochenende ist die Saison 2018/19 für die ersten HSC-Teams bereits zu Ende gegangen. Bevor die Minis ihren zweiten Heimspieltag absolvieren durften, beendeten die mE2 und wE die Saison als zweitbestes Team Ostholsteins; zudem war die mE1 in Grömitz zu Gast.

10:00 Uhr: mE2 – TSV Ratekau 18:8 (8:1)

Nur 4 reguläre mE-Spieler standen zum Saisonabschluss gegen Ratekau zur Verfügung. Gegen die Gäste, die in den vergangenen Jahren den Abgang vieler hochtalentierter Spieler zu verkraften hatten, spielte man sich jedoch bereits in der ersten Hälfte einen sicheren Vorsprung heraus. Das z.T. sehr ausbaufähige Wurfverhalten wurde durch eine gute Abwehrleistung und einen glänzend aufgelegten Torhüter Conner kompensiert. In der 2. Halbzeit bemühte man sich um ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis der eigenen Torschützen, so dass die Begegnung nun wesentlich offener verlief. Mit dem 10:7 in der offensiven Manndeckung und einer insgesamt recht entspannten Begegnung können sicherlich alle Beteiligten zufrieden sein.

Spielverlauf und Torschützen sind hier abrufbar.

11:15 Uhr: wE – TSV Pansdorf 19:15 (12:7)

Nachdem die mE2 sich die Vizemeisterschaft schon vor einigen Wochen gesichert hatte, wollte unsere wE im direkten Duell mit dem TSV Pansdorf heute nachziehen. Im Hinspiel verlor man nach einer 11:8-Halbzeitführung noch mit 22:16 – und das bei einem Spielverlauf, der dem heutigen gar nicht so unähnlich war. Im 2×3 gegen 3 hatten die Eutinerinnen zwar große Probleme mit der gegnerischen Torhüterin, anders als im Hinspiel wurde die Anfangsphase jedoch keineswegs verschlafen. Wesentlich für den schlussendlichen Erfolg war das Abwehrduell gegen die starke 2009erin, die über das beste Wurfbild des TSV verfügt. Während man hier im Hinspiel noch oft viel zu langsam agierte, waren die HSC-Mädchen heute durchgängig hellwach. Mit nur einer Niederlage im Jahr 2019 sichern die Eutinerinnen somit den 2. Platz und setzen sich gegen die ähnlich starken Teams aus Fehmarn, Pansdorf und Neustadt durch.

Spielverlauf und Torschützen sind hier abrufbar.

11:15 Uhr: HSG Ostsee Neustadt/Grömitz II – mE1 30:10 (19:5)

Eine schwierige Aufgabe hatte die mE1 zeitgleich beim Auswärtsspiel in Grömitz zu meistern. Die Gastgeber erzielten vor wenigen Wochen ein sehr gutes Ergebnis gegen unsere mE2 und wollten sich heute mit einem Erfolg einen Platz in der oberen Tabellenhälfte sichern. Nicht gerade einfacher wurde die Situation für die Rosenstädter durch kurzfristige(s) Absagen/nicht-Erscheinen einiger eingeplanter Spieler. Bereits nach sieben Minuten war die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber gefallen, die sich über den 19:5-Halbzeitstand einen souveränen 30:10-Sieg erarbeiteten. Wie schon in den vorherigen Begegnungen trafen aber bei der mE1 wieder einmal fünf verschiedene Spieler, was für eine fast ausschließlich mit Handball-Anfängern besetzte Mannschaft weiterhin ein Spitzenwert ist.

Spielverlauf und Torschützen sind hier abrufbar.

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Die Minis vor dem Fehmarn-Spiel

12:30 Uhr: Minis – HSG Wagrien 7:5 (3:4)

17 HSC-Minis fanden heute den Weg in die Halle, wobei ein Teil erneut nur in den E-Jugend-Spielen zum Einsatz kam. Für die verbleibenden 15 Kinder ging es zunächst gegen die HSG Wagrien, gegen die man sich vor zwei Wochen in Oldenburg ein 5:5-Unentschieden sicherte. Obwohl das Team aus Oldenburg/Lensahn im Vergleich zum Hinspiel in besserer Besetzung angetreten war, sollte es diesmal zu einem knappen Sieg reichen. Während beide Teams sich im Turnierverlauf noch steigern sollten, ist der doppelte Punktgewinn in dieser Begegnung im Wesentlichen auf das größere Wurfglück im Vergleich mit der HSG zurückzuführen.

14:25 Uhr: Minis – SV Fehmarn 3:3 (2:2)

Bereits in der Hinrunde konnte man feststellen, dass die Teams auf Platz 3-6 der Qualifikationsrunde absolut auf Augenhöhe agieren. Ein Eindruck, der sich am heutigen Turniertag erneut bestätigen sollte. Für den HSC zeigte sich dies am besten im Spiel gegen den SV Fehmarn. Nach einer Minute stand es zwar bereits 2:0 für die Gastgeber, allerdings sollte man im Abschluss von nun an 17 Minuten ohne Erfolg bleiben. In einer Begegnung, die sehr von den starken Torhütern geprägt war, ließen sich beide Keeper im 6-gegen-6 nur noch einmal überwinden, so dass hier nach 20 Minuten ein hochverdientes Unentschieden auf der Anzeigetafel stand.

15:10 Uhr: Minis – HSG Ostsee Neustadt/Grömitz 6:3 (3:2)

Im abschließenden Spiel trafen die Eutiner auf das Team aus Neustadt, welches sich mit jeweils einem Tor gegen Wagrien und Fehmarn durchgesetzt hatte. Trotz einer ungewohnten Startaufstellung überzeugten die Eutiner hier im ersten Spielabschnitt mit einer guten Zuordnung in der Manndeckung und einem wesentlich konsequenteren 1-gegen-1-Verhalten. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich nach einer offenen Anfangsphase hingegen ein sehr zerfahrenes Spiel, wobei man den Spielern nun den langen Turniertag anmerken sollte. Auch hier trafen letztlich zwei gleich starke Teams aufeinander.

Es spielten heute Nis, Samuel, Finley, Kilian, Jakob, Neele, Karim, Jannes, Henry, Enrik, Jarik, Leon, Maximilian, Thies und Natali.

Landesmeisterschaften der Grundschulen 2019

Die fast ausschließlich mit HSC-Vereinshandballerinnen besetzte Schulmannschaft der Gustav-Peters-Schule nahm am Freitag in der Sporthalle der Paul Klee-Schule (PKS) im Lübecker Hochschulstadtteil an den Landesmeisterschaften teil. In den Vergleichen mit der Grundschule Oeversee (Bezirk Nord, Kreis Schleswig-Flensburg), der PKS (Bezirk Süd, Hansestadt Lübeck) und der Grundschule Meldorf (Bezirk West, Kreis Dithmarschen) wurde am Ende der 3. Platz erreicht.

Nach den Siegen bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften wurde die Aufgabe naturgemäß noch einmal deutlich schwerer. Bereits der unerwartete Sieg beim Bezirksentscheid führte mit der Grundschule Bordesholm über einen schweren Gegner – immerhin ist die Vereinsmannschaft der SG BB weiterhin Tabellenführer der Kreisliga Neumünster. Heute ging es jedoch gegen drei Mannschaften, die sich auf Bezirksebene ebenfalls schon gegen starke Teams durchsetzen mussten.

Bereits in den ersten beiden Begegnungen zeigte sich, dass die im Vorfeld favorisierten Teams aus Oeversee und Lübeck den Titel unter sich ausmachen würden. Zwar gingen die Eutinerinnen im Vergleich mit dem Bezirksmeister Nord schnell in Führung, jedoch traf man hier auf ein Team, das nicht nur körperlich überlegen war, sondern auch durch eine wesentlich gleichmäßigere Besetzung Vorteile hatte. Nach der 3:8-Auftaktniederlage ging es gegen die Gastgeber, welche ihr erstes Spiel gegen Meldorf mit 9:4 gewannen.

Auch hier konnte man nicht über die gesamte Spielzeit mithalten, wenngleich die Begegnung am Anfang noch recht ausgeglichen verlief. Ein 3:7 gegen den späteren Landesmeister ist nichtsdestotrotz ein gutes Ergebnis, zumal sich hier schon zeigte, dass die Torerfolge sich heute fast gleichmäßig auf Leonie, Julia und Tabea verteilen würden. Im abschließenden Spiel gegen die Grundschule Meldorf ging es dann um den dritten Platz. Nach einer 2:0-Führung musste man hier noch einige Zeit zittern, sicherte sich mit dem 2:2-Unentschieden aber dann (am Ende gemeinsam mit Meldorf) die Bronzemedaille.

Auch wenn es heute gegen sehr starke Mannschaften zwei Niederlagen gab, war ein Turnier auf Landesebene sicherlich eine besondere Erfahrung für die Mädchen. Über einige Phasen des heutigen Tages zeigte man durchaus, dass man die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Plön, Kiel und Ostholstein zurecht auf höchster Ebene vertreten durfte.

Zum Kader gehörten bei allen drei Turnieren

• Mariella Oelbeck
• Hanna Lange
• Maria Naubur
• Sophie Jürgensen
• Tabea Tank
• Leonie Henseleit
• Ava Westendorf
• Annika Belter
• Lilly Schwindt
• Melina Belter
• Julia Scheel
Alle Ergebnisse der drei Turniere im Überblick
• GPS – Ahrensbök, Spiel 1: 4:1
• GPS – Ahrensbök, Spiel 2: 2:1
• GPS – Neustadt, Spiel 1: 7:0
• GPS – Neustadt, Spiel 2: 5:0
• GPS – Bordesholm, Spiel 1: 5:3
• GPS – Bordesholm, Spiel 2: 6:3
• GPS – Oeversee 3:8
• GPS – Lübeck/PKS 3:7
• GPS – Meldorf 2:2

 

Spieltag 23. März 2019

Ein ungewohntes Bild ergab sich am vorletzten Spieltag der Saison 2018/19: Während die mE2 in Oldenburg mit 21:26 der HSG Wagrien I unterlag, setzte sich die mE1 am Nachmittag knapp gegen die HSG Wagrien II aus Grube mit 20:18 durch.

HSG Wagrien I – mE2 26:21 (14:11)

Nachdem die mE2 am vergangenen Spieltag die Vizemeisterschaft auch rechnerisch perfekt gemacht hatte, ging es zur sehr heimstarken Mannschaft der HSG Wagrien 1. Da die Oldenburger in eigener Halle bislang nur gegen Pansdorf verloren hatten, sollte die Begegnung heute in jeglicher Hinsicht nochmal ein echter Härtetest werden. Dabei lief zunächst alles nach Plan und die Eutiner konnten sich im 2×3 gegen 3 mit überzeugenden 1-gegen-1-Aktionen absetzen. Im Anschluss an das 9:5 aus HSC-Sicht veränderte sich das Spiel jedoch erheblich und die Gastgeber agierten wesentlich körperbetonter. Eine Maßnahme, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte: Zwar sind die z.T. katastrophalen Abwehrfehler hierdurch nicht zu entschuldigen, jedoch zeigten sich mehrere Leistungsträger merklich beeindruckt und wurden in zwei Fällen durch harte Einzelaktionen sogar fast vollständig ausgeschaltet.

Nicht nur deshalb war unmittelbar nach Wiederanpfiff klar, dass man heute keine Chance haben sollte. Hinzu kam nun die – regelwidrig – defensiv und mit Libero agierende Abwehr der HSG, die uns endgültig den Garaus machen sollte. Trotzdem kämpften die Eutiner bis zum Schluss unermüdlich, wobei neben Tabea (als 2009er-Spielerin 4 Tore im ersten mE-Spiel) auch Sophie (mit stark verbesserter Abwehrarbeit) überzeugen sollte. Und wenngleich man das eklatante Missverhältnis bei der Strafenvergabe natürlich kritisieren muss, wäre es jedoch verfehlt, die Hauptschuld für die Niederlage beim SR (statt den genannten Faktoren) zu suchen.

Der Spielverlauf und die Torschützen sind unter diesem Link abrufbar.

mE 1 – HSG Wagrien II 20:18 (10:9)

Ein ganz anderes Spiel erwartete unsere mE1, die heute auf eine volle Besetzung sowie (abwechselnd eingesetzte) Unterstützung aus der mE2 zählen konnte. Bei der Gruber Mannschaft handelt es sich um ein Team, das mit dem neuen Trainerteam immer sehr fair agiert und sich stets um die Einhaltung der vorgeschriebenen offensiven Manndeckung bemüht. Schwierigkeiten erwartete man hier insbesondere gegen den starken gegnerischen Torhüter, der uns von Beginn an einige freie Bälle abnehmen konnte. Nach anfänglichem Rückstand drehten die Eutiner das Spiel gegen Ende der ersten Halbzeit und gingen mit einer knappen Führung in die Pause.IMG-20190323-WA0000.jpg

Über den gesamten Spielverlauf blieb es eine sehr enge Begegnung, in welcher heute Bent und York mit einer überzeugenden Leistung – sowohl im Abwehrverhalten als auch im Torabschluss – eine Schlüsselrolle zukommen sollte. Auch war es York, der nach einer guten Parade von Aushilfstorhüter Sönke das entscheidende Tor zum 20:18-Endstand erzielen durfte. Zwar wird man die Saison trotz des 2. Sieges sehr wahrscheinlich auf dem 10. Platz beenden, jedoch ist es schön zu sehen, dass sich viele Spieler deutlich weiterentwickelt haben. Am kommenden Wochenende steht mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Ostsee N/G 2 in Grömitz das letzte Spiel einer langen und anstrengenden Saison auf dem Programm.

Der Spielverlauf und die Torschützen sind unter diesem Link abrufbar.