Saisonrückblick 2019/20, Teil 4

Im vierten Teil unseres Saisonrückblicks 2019/20 schauen wir nun auf die Saison unserer beiden D-Jugenden zurück. Erstmals war der HSC in seiner noch jungen Vereinsgeschichte bei beiden Geschlechtern mit einer D-Jugend vertreten.

männliche Jugend D

In einer recht komfortablen Situation befand sich unsere männliche D-Jugend, da die Erwartungen angesichts der Jahrgangszusammensetzung unseres Teams relativ niedrig waren. Nachdem unser bis dahin einziger 2007er nach Neustadt gewechselt war, verfügten wir mit einem absoluten Neuanfänger nur über einen Spieler des alten Jahrgangs – alle weiteren Spieler kamen direkt aus den beiden mJE-Mannschaften des Vorjahres und mussten sich erst einmal an das neue Spielsystem gewöhnen. Ein erstes Vorbereitungsturnier hierfür absolvierte man im Juni beim Turnier in Kiel-Wellsee.

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Mit nur sechs gemeldeten Mannschaften musste in der Kreisliga-Saison 2019/20 gleich eine Vierfach-Runde absolviert werden, in der wir uns gemeinsam mit der (später zurückgezogenen) Mannschaft der HSG Wagrien 1 in der Außenseiterrolle wähnten. Eine zunächst nicht unberechtigte Einschätzung, musste sich das junge HSC-Team doch an die äußerst harte Spielweise in der mD-Kreisliga gewöhnen, mit der insbesondere die beiden Top-Favoriten der Liga agierten. Während gegen diese beiden körperlich überlegenen Teams wenig auszurichten war, konnte man mit den Mittelfeld-Mannschaften Ostsee 2 und Fehmarn überraschenderweise mehr als nur mithalten. Die drei Spiele gegen Ostsee 2 waren allesamt hochspannend, wobei die Rosenstädter zwei Mal das bessere Ende für sich haben sollten. Vor allen Dingen die Begegnungen mit Fehmarn zeigten uns aber, dass die HSC-Mannschaft sich im Laufe der Saison weiterentwickelt hat: Nach zwei Auftaktniederlagen mit sechs bzw. sieben Toren – bei denen wir bereits die faire und offensive Spielweise des SVF lobten – gewannen wir schon das dritte Spiel im Januar. Am letzten Spieltag vor dem Saisonabbruch drehten wir mit dem knappen 17:16-Erfolg auf der Insel dann sogar noch den gesamten Direktvergleich (80:79).

weibliche Jugend D

Vor einer ähnlichen Herausforderung standen die Mädchen der weiblichen D-Jugend, für die aufgrund des gemeinsamen Spielbetriebs mit dem KHV Segeberg aber eine Besonderheit gab: Gegen die Mannschaften aus unserem benachbarten Kreishandballverband (Henstedt-Ulzburg III, Ellerau, Boostedt/Großenaspe, Kalkberg und Todesfelde/Leezen) durften jeweils bis zu drei Jungen der Jahrgänge 2007 bis 2010 mitwirken. Neben neun Spielerinnen der D-Jugendjahrgänge und sieben wE-Mädchen kamen somit auch vier mD-Jungs und fünf mE-Spieler in den betreffenden Spielen zum Einsatz.

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Sportlich war die Situation nicht einfach, zumal die Eutiner Mädchen allen zehn Gegnern körperlich deutlich unterlegen waren. Gegen die Segeberger Mannschaften gab es verdiente Niederlagen gegen Kalkberg und Todesfelde/Leezen, einen überraschenden Punktgewinn am 2. Spieltag in Großenaspe und einen relativ souveränen Erfolg gegen die stark ersatzgeschwächte wJD3 des SV Henstedt-Ulzburg. In den Duellen mit den osthosteinischen Mannschaften zeigten sich insbesondere die spielerisch starken Teams der HSG Wagrien und der HSG Ostsee deutlich überlegen. Mit einer starken Anfangsphase sicherte man sich gegen die wJD2 aus Pansdorf zumindest einen Sieg gegen eine ostholsteinische Mannschaft – zu Gunsten der Eutiner Mädchen muss man dabei noch anmerken, dass die Rückspiele gegen alle drei Mannschaften, gegen die man in der Hinrunde punkten konnte, noch ausgestanden hätten.

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