Saisonrückblick 2019/20, Teil 1

Nachdem seit Anfang April feststeht, dass die Saison 2019/20 für fast alle Mannschaften vorzeitig beendet wird – einzig bei den Minis besteht eventuell die Chance, den Abschlusstag nach den Sommerferien noch nachzuholen – blicken wir auch dieses Jahr in einer mehrteiligen Serie auf die abgelaufene Spielzeit. Während im heutigen Bericht erst einmal ein paar allgemeine Bemerkungen gemacht werden, die alle HSC-Teams betreffen, folgen in den kommenden Wochen die Mannschaftsberichte: Nacheinander wird es um die Kaulquappen und die Mini-Mix-Teams (Teil 2), die mJE2, wJE und mJE1 (Teil 3) sowie die mJD und wJD (Teill 4) gehen.

Allgemeines

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Raak und Hein

Bereits in einem Zwischenfazit zu Beginn des Jahres wiesen wir auf die positive Entwicklung bei den Mannschafts- und Mitgliederzahlen in den vergangenen Jahren hin. Mehr Informationen dazu, eine kleine Übersicht über die vergangenen HSC-Jahre, ein kurzer Bericht über HSC-Auswahlspieler sowie weitere Details zu unserem Maskottchen Raak und seiner Familie sind seit kurzem auf jeweils eigenen Abschnitten dieses Blogs zu finden. Weiterhin sind seit Beginn der Saison 2019/20 zwei neue Trainingseinheiten eingerichtet worden: Das Individualtraining am Samstagmorgen in der Blauen Lehmkuhle sowie das Elterntraining am Dienstagabend in der Sporthalle der Weberschule.

Als besondere Ereignisse, die den Gesamtverein betrafen, sind in diesem Jahr vor allen Dingen die Reise zum REWE-Supercup nach Kiel zu erwähnen, bei der einige Rosenstädter die Spieler des THW als Einlaufkinder auf das Spielfeld begleiten durften. Darüber hinaus war der HSC einer der zahlreichen Gastgeber für die Veranstaltungen im Rahmen des Tag des Handballs in der Sporthalle der Blauen Lehmkuhle sowie der Sporthalle am kleinen See.

Die sportlichen Resultate

KHV

Übersicht OH

Infolge des vorzeitigen Saisonendes können wir in diesem Jahr natürlich keine eindeutigen Abschlusstabellen angeben. Im Gegensatz zu den Senioren, bei welchen über eine Quotientenregelung noch eine Abschlussrangliste ermittelt wurde, sind seitens der Verbände nämlich keine offiziellen Platzierungen im Jugendbereich festgelegt worden. Eine Übersicht über alle rechnerisch noch denkbaren Saisonausgänge (links) zeigt, dass nur vier Platzierungen in Ostholstein zu 100% vergeben waren: Neben dem zweiten Platz der KL mJD (HSG Ostsee 1) und der kreisbesten Mannschaft der wJD (TSV Pansdorf 1, RL) waren dies die Erstplatzierten der KL wJE und mJD (jeweils HSG Wagrien 1/2). Alle anderen 42 Platzierungen waren noch offen, auch wenn manch aufgeführte Konstellation einer Aneinanderreihung zahlreicher sensationeller Ergebnisse bedurft hätte.

HSC-Platzierungen

(Vergrößerbar)

Die HSC-Mannschaften standen bei Saisonabbruch auf den Rängen eins (Mini-Mix 2) bis neun (wJD) ihrer jeweiligen Spielklasse, wobei auch hier für jedes Team noch mindestens zwei Platzierungen realistisch möglich gewesen wären – rechnerisch wären es sogar zwischen zwei und dreizehn Ränge (wenn man die ursprünglich vorgesehene Mini-Relegation berücksichtigt) gewesen. Einige Konstellationen waren auch bei den HSC-Teams äußerst unwahrscheinlich, wir haben uns jedoch dafür entschieden, die „Abschlussplatzierungen“ in diesem Jahr sowohl mit dem best- als auch schlechtestmöglichen Ausgang anzugeben, der noch hätte eintreten können.

Ein paar Statistiken

Ungeachtet des Abbruchs wollen wir an dieser Stelle nicht auf ein paar Zahlen zur Saison 2019/20 verzichten. Der Klick auf den grün hinterlegten Link führt euch zu einer Aufschlüsselung nach Geschlecht und Jahrgang zur jeweiligen Statistik, wobei die Kaulquappen hier nicht miteinbezogen sind, da sie noch nicht am Punktspielbetrieb teilnehmen:

Frösche fighten fair

wp-1584471708487.jpgAuch in diesem Jahr gab es wieder sowohl positive als auch negative Ereignisse, auf die an geeigneter Stelle noch konkreter eingegangen werden kann. Insbesondere bei den Vorkomnissen Anfang März, die hier auf diesem Blog noch keine Erwähnung fanden, deutet sich an, dass die Akteure eher das Gegenteil des Beabsichtigten erreicht haben – aber dazu mehr in Teil IV.

In diesem Teil unseres Rückblicks wollen wir zunächst einmal den HSC-Spielereltern ein besonderes Lob aussprechen, die sich sowohl bei Heim- als auch Auswärtsspielen wie gewohnt sehr respektvoll verhalten haben. Das betrifft zum einen den Umgang mit den gegnerischen Offiziellen, Eltern und Kindern – zum anderen durften wir in einer Begegnung in der männlichen Jugend D aber auch erleben, dass ein faires Verhalten selbst gegenüber den eigenen Trainern und Spielern keine Selbstverständlichkeit mehr (?) ist.

Aus zahlreichen Gründen (vgl. die damaligen Vorbemerkungen) haben wir auf diesem Blog im Bezug auf die Bewertung einzelner Spieler- oder Schiedsrichterleistungen unserer Kontrahenten eine klare Linie: Eine explizite und eindeutig zuordenbare Benennung gegnerischer Spieler oder Schiedsrichter ziehen wir nur in den Fällen in Betracht, in denen uns eine ausdrückliche positive Hervorhebung angemessen erscheint. Auch nach den erwähnten Vorbemerkungen zeigte sich noch mindestens einmal, dass wir von bedenklichen Entwicklungen in anderen Sportarten nicht mehr weit entfernt sind. Die Gelegenheit dieses Jahresrückblicks soll deshalb bewusst noch einmal dazu genutzt werden, diesen Tendenzen etwas entgegenzusetzen, indem wir auf drei besonders gute Schiedsrichterleistungen aufmerksam machen:

Dieses Lob bezieht sich jeweils auf eine konkrete Schiedsrichterleistung und schließt natürlich nicht aus, dass wir während dieser Begegnungen nicht auch mit anderen Aspekten unzufrieden waren – gleichzeitig soll dies auch nicht so verstanden werden, dass es nicht auch weitere sehr gute SR-Leistungen gab.

Inklusionsarbeit

Ganz zum Schluss kommen wir noch einmal auf zwei Zitate aus unserem Rückblick der Saison 2017/18 sowie unserem Vereinskonzept zurück:

Nicht nur im Hinblick auf die sportlichen Fertigkeiten gelang es, das ein oder andere als „schwierig“ geltende Kind zu einem unverzichtbaren Bestandteil oder sogar Leistungsträger der HSC-Teams zu machen.

Jedoch waren uns schon 2014 mehrere Fälle bekannt, in denen Kinder explizit aufgrund finanzieller Einschränkungen oder aufgrund ihrer (tatsächlichen oder angenommenen) Behinderung aus anderen Sportgruppen ausgeschlossen wurden. Dies war einer der wichtigsten Beweggründe dafür, das HSC-Projekt ins Leben zu rufen und auch diesen Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit geben zu können.

Kurz vor Saisonabbruch zeigte sich erneut, dass dies keineswegs leere Phrasen sind: Ein Kind, das wenige Monate zuvor noch aus einem der o.g. Gründe aus einer anderen Sportgruppe ausgeschlossen wurde, entschied mit einer tollen Leistung nämlich mindestens ein Spiel zu Gunsten des HSC. Ein besonders schöner Erfolg für die Rosenstädter, mit welchem wir diesen langen ersten Teil des Saisonrückblicks nun beschließen wollen.

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