HSC-Spiele vom 30. Januar – 2. Februar 2020

Neben der wE und den Kaulquappen (beim VfL Vorwerk Lübeck) war auch unsere mD am Wochenende im Einsatz:

HSG Ostsee Neustadt/Grömitz II – mD 23:21 (13:10)

Zum dritten Mal ging es in Grömitz für die männliche D-Jugend gegen die HSG Ostsee N/G 2. Nachdem man bisher mit 22:19 und 22:16 gewonnen hatte, wäre man eigentlich als Favorit in die Begegnung gegangen – allerdings verzeichneten die Grömitzer in der Zwischenzeit den Neuzugang eines überragenden Spielers, der zuvor für die HSG Holsteinische Schweiz auflief und dort zu den Top-Leistungsträgern im Jahrgang 2007 zählte. Umso erfreulicher war, dass es mit Thore einem E-Jugendlichen gelang, den zwei Jahre älteren Spieler im Positionsangriff gut in den Griff zu bekommen, wenngleich ihm über Rückraumtore und Tempogegenstöße trotzdem eine wichtige Rolle zukam. Allerdings machte sich auch bemerkbar, dass der spielentscheidende Unterschied heute hauptsächlich auf einer anderen Position lag: Während der Ostsee-Schlussmann gelegentlich gute Paraden zeigen konnte, erwischten auf HSC-Seite alle Torhüter einen rabenschwarzen Tag. Vor diesem Hintergrund kann man mit der Leistung der Eutiner insgesamt zufrieden sein, da man sich – insbesondere in Anbetracht der veränderten Personalsituation bei den Gastgebern – spielerisch stark verbessert zeigte und nach einem 5-Tore-Rückstand kurz vor Schluss sogar noch die Ausgleichsmöglichkeit erarbeitet hatte.

Spielverlauf der mD

wE – HSG Holsteinische Schweiz 30:20 (15:10)

Das lange Wochenende begann für die weibliche E-Jugend des HSC am Donnerstag mit dem Derby gegen die Holsteinische Schweiz. Wie schon im Hinspiel startete die HSC-Abwehr auch heute mit vielen unnötigen technischen Fehlern, die in der Anfangsviertelstunde für ein relativ ausgeglichenes Spiel sorgte. Während man die eigentlichen Haupttorschützinnen des Gegners im Griff hatte, gelang dessen sicherster Werferin heute ein Tor nach dem anderen. Kurz vor der Halbzeit gelang es erstmals, sich ein wenig abzusetzen, wobei die Leistung der Rosenstädterinnen nach dem Wiederanpfiff insgesamt etwas stabiler wurde. Zwar gelangen der gegnerischen Nr. 6 weiterhin zahlreiche Treffer, die HSC-Mädchen konnten den Vorsprung nun aber nach und nach ausbauen und für eine frühzeitige Vorentscheidung sorgen. In den zweiten zwanzig Minuten wurde zwar immer wieder versucht, andere Spielerinnen als die (letztendlich drei) bisherigen Torschützinnen zu Wurfmöglichkeiten zu bringen, die gut aufgelegte HSG-Torhüterin vereitelte jedoch die ein oder andere gute Gelegenheit.

HSG Wagrien II – wE 21:23 (12:11)

Zwei Tage später ging es ohne Verstärkung aus den Minis nach Oldenburg. Auch in der 2. Mannschaft verfügen die Gastgeberinnen über viele talentierte Spielerinnen, denen man die technisch sehr gute Ausbildung im weiblichen Bereich der HSG Wagrien anmerkt. Auch in Anbetracht der bisherigen Ergebnisse wurde eine spannende Begegnung auf Augenhöhe erwartet, zu der es dann auch kam. In der ersten Halbzeit fehlte dem Angriff häufig die Zuordnung, so dass man in 20 Minuten nur einen einzigen frühen Ballgewinn in gegnerischer Hälfte verbuchen konnte. Folgerichtig lief man lange einem Rückstand von bis zu drei Toren hinterher. In der zweiten Halbzeit klappte es etwas besser und die Eutinerinnen sahen nach einem zwischenzeitlichen 7:1-Lauf bereits wie der sichere Sieger aus. Da die Wagrien-Mädchen innerhalb von drei Minuten das Spiel jedoch komplett drehen konnten, blieb es bis zum Abpfiff eine äußerst spannende Angelegenheit. Beide Mannschaften hätten nun als Sieger vom Feld gehen können, den Ausschlag zu Gunsten des HSC gab am Ende sicherlich die nahezu 100%ige Chancenverwertung der Eutinerinnen.

TSV Pansdorf – wE 18:11 (8:6)

Am Montag war man beim Titelkandidaten in Pansdorf zu Gast, bei dem Wagrien 1 nur mit 18:15 gewann. Die außerordentlich heimstarken TSV-Mädchen erzielten in eigener Halle durchschnittlich um neun Tore bessere Ergebnisse als in ihren Auswärtsspielen (in denen sie einige Male ersatzgeschwächt antreten mussten) – dementsprechend war klar, dass man nur mit einem guten Auftritt im 2×3 gegen 3 Chancen auf einen Punktgewinn haben sollte. Leider misslang der Start in die Begegnung jedoch völlig, auch wenn man den zwischenzeitlichen 8:1-Rückstand noch bis auf 8:6 verkürzen konnte. Kurz nach Wiederanpfiff gelang sogar der Ausgleich, allerdings war klar, dass man heute keine Chance haben würde, das Spiel noch zu drehen. Das Vorbeikommen an der robusten Pansdorfer Abwehr, die nach Balleroberung am eigenen Sechser mehrfach schnelle und leichte Tempotore einleitete, kostete einfach zuviel Kraft. Aber auch heute kann man etwas Positives mitnehmen: Es ist bisher noch keiner Mannschaft gelungen, in Pansdorf nur acht Tore im 2×3 gegen 3 zuzulassen, was für eine sehr gute Abwehrarbeit von Sophie und Jamilia spricht.

Fazit: Mit Ausnahme der Mannschaft von Wagrien 1, die spielerisch und technisch allen anderen Teams weit voraus ist, konnten wir alle Mannschaften in Ostholstein nun mindestens einmal bezwingen. Während der direkte Vergleich gegen Wagrien 2 und Pansdorf noch offen ist, haben wir Ostsee, Fehmarn und die Holsteinische Schweiz bereits sicher hinter uns gelassen.

 

 

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