HSC-Spiele am 16./17. November 2019

Es war ein ereignisreiches Wochenende für die HSC-Teams, von denen einige in sehr ungewohnter Zusammensetzung antreten mussten. Nachdem die mD am Samstag einen knappen Sieg in Grömitz erreichen konnte, war die Bilanz beim Heimspieltag am Sonntag gemischt: Während die wE und wD sich in schweren Spielen geschlagen geben mussten, konnten sich beide mE-Teams letztlich sicher durchsetzen.

Samstag: HSG Ostsee Neustadt/Grömitz 2 – mD 19:22 (11:11)

Bereits vor der Saison war erwartet worden, dass die Vergleiche mit der HSG Ostsee II die spannendsten im Jahr 2019/20 sein werden: Neben der Mannschaft aus Grube und dem HSC sind die Gastgeber nämlich das dritte Team, deren Leistungsträger allesamt dem jungen Jahrgang angehören. Nach einem hervorragenden Start in die 1. Spielminute taten sich die Rosenstädter heute insbesondere im Angriff sehr schwer, obwohl es gegen eine sehr offensive Abwehr ging. Auf das eigentlich sehr starke 1-gegen-1 verzichteten die Eutiner in den ersten 20 Minuten nahezu vollständig, was zu riskanten Passversuchen führte, die bereits im Mittelfeld mehrfach abgefangen wurden. Verbesserungen im Spielaufbau führten nach der Pause zu einem ersten Absetzen, allerdings kamen die Grömitzer und Neustädter Jungs immer wieder heran und verkürzten eine Minute vor Schluss noch einmal auf ein Tor. In der Schlussphase bewiesen die HSC-Jungs jedoch Nervenstärke und nahmen mit einigen beherzten Würfen den knappen, aber nichtsdestotrotz hochverdienten, dritten Saisonerfolg mit.

Spielverlauf der mJD

Sonntag: wE – HSG Wagrien 1 6:30 (2:14)

Wie bereits in der Vorsaison stellt die 1. Mannschaft der HSG Wagrien das stärkste Team der Liga. Bereits nach wenigen Minuten wurde deutlich, dass die HSC-Serie von (saisonübergreifend) zehn Monaten ohne Niederlage heute zu Ende gehen würde. Die Gäste agierten spielerisch und technisch auf einem anderen Niveau als die übrigen Mannschaften in Ostholstein und konnten ihren Vorsprung von Minute zu Minute weiter ausbauen. Eine wichtige Rolle für den am Ende sehr deutlichen Sieg spielten auch die starken Torhüterinnen der Wagrien-Mädchen, die uns das Leben im Angriff sehr schwer machten und leider verhinderten, dass uns heute mehr als sechs Torerfolge gelingen konnten. Mit einer – wie schon in den letzten Wochen mehrfach angemerkt – immer noch sehr unerfahrenen Mannschaft muss man aber keineswegs traurig sein, dass man nicht besser mithalten konnte. Die Gäste verfügen über viele talentierte E-Jugend-Mädchen, die zudem auch gut ausgebildet werden. Es ist erfreulich zu sehen, dass zumindest in der weiblichen E-Jugend noch Mannschaften oben stehen, die auf eigene Jugendarbeit setzen und ihre Leistungsträger nicht aus anderen Vereinen beziehen.

Spielverlauf der wJE

Sonntag: mE2 – HSG Holsteinische Schweiz 25:19 (11:8)

Nachdem sich die mE1 in den Duellen gegen die mE2 (29:18) und die HSG Holsteinische Schweiz (41:15) sicher durchsetzen konnte, kam es nun zum dritten und mutmaßlich spannendsten Ortsderby in der mE-Vorrunde. Leider merkte man den HSC-Jungs in den ersten Minuten die rund zweimonatige Spielpause an, so dass man einen schnellen 0:2-Rückstand hinnehmen musste. Mit einer guten Wurfquote wurde das Spiel zwar bis Mitte der ersten Halbzeit gedreht, viele technische Fehler sorgten aber gerade im Angriff dafür, dass man sich zu keinem Zeitpunkt einen sicheren Vorsprung erspielen konnte. Wie schon bei der männlichen D-Jugend am Vortag in Grömitz zeigte sich erst nach dem Beginn der zweiten Halbzeit eine deutliche Steigerung im Angriffsverhalten des HSC. Eine gute Rolle spielte dabei vor allen Dingen Tom, der nach einer mehrmonatigen Pause wieder zum Handball zurückgekehrt ist und sich für seine tolle Abwehrleistung im 2×3 gegen 3 mit sieben Torerfolgen belohnte. Ganz generell darf man mit der zweiten Halbzeit – trotz einiger wirklich unglücklicher Gegentore – sehr zufrieden sein, da einige Spieler hier gute Ansätze zeigten.

Spielverlauf der mJE 2

Sonntag: mE1 – TSV Ratekau 29:9 (11:5)

Die Talentschmide des TSV Ratekau brachte einige der stärksten Ostholsteiner Spieler(innen) in den Jahrgängen 2008 und 2009 hervor, die in Ostholstein (mE) und Lübeck (wE) auch in dieser Saison eine herausragende Rolle spielen – wenngleich viele von ihnen inzwischen für die beiden Nachbarvereine der Ratekauer an den Start gehen. Nichtsdestotrotz verfügt der TSV über ein Team, das man angesichts der Personalsituation nicht unterschätzen durfte: Neben Torhüter Konstantin musste man auf den etatmäßigen Angriff aus Thore, Erik und Samuel verzichten, der in der Vorwoche gegen Fehmarn noch für 23 der 25 Tore verantwortlich war. Mit Ben, Jakob und York übernahmen die verbleibenden mE1 Spieler aber von Beginn an viel Verantwortung und sorgten für ein frühes Absetzen. Die zahlreichen Aushilfen aus der mE2 sorgten nicht nur für das Aufstellen einer spielfähigen Mannschaft, sondern zeigten in einigen Fällen auch eine erhebliche Leistungssteigerung zum vorherigen Spiel. Der Vorsprung mag am Ende etwas zu hoch ausgefallen sein, die souveräne Vorstellung in dieser Besetzung war jedoch die positive Überraschung des HSC-Wochenendes.

Spielverlauf der mJE 1

Sonntag: wD – SG Todesfelde/Leezen 15:27 (6:11)

Auch die Aufgabe der wD wurde durch den Ausfall zweier Stammspielerinnen enorm erschwert. Die erneut sehr deutliche körperliche Unterlegenheit konnte man gegen die Gäste aus dem KHV Segeberg zumindest teilweise mit den Aushilfen aus der weiblichen Jugend E und der männlichen Jugend D kompensieren. Trotzdem machte sich das Fehlen unserer Stammtorhüterin über die gesamte Spielzeit bemerkbar, weshalb sich die Mädchen aus Todesfelde und Leezen bereits früh absetzen konnten. Die Rosenstädterinnen hielten jedoch noch einige Zeit gut mit und verkürzten kurz vor der Pause noch einmal auf zwei Tore. Bereits in dieser Phase wurde aber deutlich, dass die konditionellen und krankheitsbedingten Probleme unserer Leistungsträger eine zunehmend größere Rolle spielen würden. Der 0:7-Lauf am Ende machte das Ergebnis leider wesentlich deutlicher als es nötig gewesen wäre; man darf jedoch davon überzeugt sein, dass ein Punktgewinn in Bestbesetzung und besserer gesundheitlicher Verfassung absolut im Bereich des Möglichen gelegen hätte.

Spielverlauf der wJD

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