Saisonrückblick 2018/19, Teil 1

Bevor es am Samstag zu unserem Saisonabschlussturnier kommt, wollen wir in den nächsten Tagen noch einmal mit ein paar Beiträgen auf die Saison 2018/19 zurückblicken. Über 60 Kinder spielten in diesem Jahr für die HSC-Teams, wobei mehr als die Hälfte in mehreren Altersklassen bzw. Mannschaften eingesetzt wurde. Dementsprechend ist es durchaus passend, die Teams „quer durcheinander“ abzuhandeln, beginnend mit der wE und der mE1.

Vorbemerkungen

Grundsätzlich lassen sich in dieser Saison zwei positive Tendenzen im Ostholsteiner Kinderhandball feststellen: Zum einen ist uns kaum ein Fall bekannt, in dem eine Spielverlegung abgelehnt worden wäre. Etwaige Spielabsagen, vor allem in der Mini-Mix, sind im Wesentlichen auf den eng gestrickten Terminplan zurückzuführen, der sich aus dem Spielverbot während der WM ergab. Auch ist festzustellen, dass der Anteil unnötig hoher Ergebnisse in Minis, E und D abgenommen hat. Mannschaftsverantwortliche, die ihre sportliche Überlegenheit in unbilliger Weise zum Erzielen hoher Ergebnisse ausnutzen, sind inzwischen die absolute Ausnahme.

Negative Erlebnisse gab es in diesem Jahr selbstverständlich auch, wenngleich diese nur in einem Fall gravierend waren: Bei der mE1 kam es in einem Heimspiel, das mit Kinderhandball sowieso schon nicht das Geringste zu tun hatte, leider von gegnerischer Seite zu diskriminierenden Äußerungen in Bezug auf HSC-Kinder und anschließend -Verantwortliche. Ein solches Verhalten, zumal bisher ohne Konsequenzen, werden wir keineswegs vergessen und hat daher bedauerlicherweise auch in so einem Saisonrückblick seinen Platz.

weibliche E1 – 2. Platz, 16:8 Punkte

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Die wE vor ihrem ersten Punktspiel gegen Ostsee (Sep. ’18)

Nachdem die wE im Sommer an den Vorbereitungsturnieren in Mölln sowie beim Beachhandball-Turnier in Burgtiefe auf Fehmarn beteiligt war, startete man nach einem Jahr Unterbrechung endlich wieder in eine Punktspielrunde. Da sich vor und während der Saison fünf Mannschaften vom Spielbetrieb zurückzogen, blieben für die Eutinerinnen 10 Spiele zu absolvieren. Nur zwei davon endeten mit mehr als 10 Toren Differenz (je 1x gegen Wagrien und Süsel), wobei hauptsächlich die Direktvergleiche mit Pansdorf, Fehmarn und Ostsee 1 für Spannung sorgten. Am Ende sollte man sich in diesem Feld den 2. Platz sichern; ein glückliches, aber aufgrund der Rückrunde nicht unverdientes Resultat.
Danach sah es in der Hinrunde nicht unbedingt aus. Zwar gelang mit dem 22:13-Sieg über den damaligen Tabellenführer (und schlussendlichen Dritten) Fehmarn das wohl beste Saisonspiel, jedoch wurden die Begegnungen mit den anderen beiden direkten Konkurrenten mit 9:11 (Neustadt) und 16:22 (Pansdorf) verloren. Auch wenn die Spielverläufe gegen alle drei Teams recht eng aussahen – in jedem Spiel „verlor“ bzw. „gewann“ man jeweils eine Halbzeit – stand so zunächst einmal nur der fünfte Tabellenplatz. Selbst im Februar ging die Tendenz noch eher in Richtung untere Tabellenhälfte, als man Mitte der 2. Halbzeit mit 6:8 bei der HSG Ostsee in Rückstand lag.

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Die Derbys gegen Süsel konnten beide siegreich gestaltet werden (Mrz. ’19)

Mit einem 5:0-Lauf wurde jedoch in diesem Schlüsselspiel eine Wende eingeleitet und sogar noch der direkte Vergleich gegen Ostsee gewonnen. Gegen Fehmarn konnte mit einer starken Abwehr auch das Rückspiel sicher gewonnen werden, wobei wir zudem noch das Glück hatten, dass die Fehmaranerinnen uns mit ihrem Sieg gegen Pansdorf Schützenhilfe leisteten. So kam es am 31. März zum „Endspiel“ um den 2. Platz, den man sich mit einem 19:15 sicherte. Meister wurde die HSG Wagrien, die sich ungefährdet durchsetzte und sich zudem sportlich sehr fair verhalten hat (siehe z.B. unser Hinspiel). Statt auf hohe Siege zu spielen, wurde von Seiten der HSG besonders viel durchgewechselt, was im Kinderhandball ein vorbildliches Verhalten darstellt.
Nicht unerwähnt bleiben soll außerdem, dass im Saisonverlauf neun Mädchen mindestens auch einmal für die mE1 oder mE2 aufliefen. Alleine schon aufgrund der geringen Spielzahl in der wE-Kreisliga stellte dies natürlich potentiell eine zusätzliche Möglichkeit zur sportlichen Weiterentwicklung dar. Speziell in der mE2 sollten einige von ihnen auch eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

männliche E1 – 10. Patz, 4:30 Punkte

Die Meldung zweier mE-Teams war zu Saisonbeginn durchaus ein gewagtes Unterfangen, das von vorneherein auf viele Aushilfen aus wE und Minis baute. Insgesamt sollte es sich jedoch auszahlen, alleine schon deshalb, weil viele Neuzugänge im Saisonverlauf sehr zügig zu ersten Punktspieleinsätzen kommen konnten. Sowohl die mE1 als auch die mE2 konnten nahezu alle Spiele wie geplant absolvieren. Ein großer Dank geht in diesem Zusammenhang an Andrea und Christian Schulz, die unter anderem entscheidend dafür waren, dass die weiten Auswärtsfahrten nach Fehmarn und Grömitz logistisch gemeistert werden konnten.

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Vor dem ersten Auswärtsspiel in Ratekau (Sep. ’18)

Aus sportlicher Sicht zeichnete die mE1 im Vergleich zu den weiteren HSC-Teams insbesondere die gleichmäßigere Verteilung der Torerfolge aus. Es war im Saisonverlauf keineswegs unüblich, dass die mE1 gegen den gleichen Gegner mehr verschiedene Torschützen stellte als unsere mE2 – auch oder gerade gegen die vier weiteren Teams aus der oberen Tabellenhälfte war dies der Fall. Angesichts der oftmals schwierigen Kräfteverhältnisse in den Begegnungen der mE1 ist dies ein bemerkenswertes Ergebnis.
Trotz regelmäßiger Aushilfen aus der mE2 war von vorneherein klar, dass man in nahezu allen Spielen Außenseiter sein sollte und auch die ein oder andere Klatsche einkalkulieren musste. Nachdem man im Oktober schon beinahe ein Unentschieden in Neustadt erreichte, konnte im Februar 2019 gegen Ratekau allerdings doch noch der lang ersehnte erste Punktgewinn erreicht werden. Generell war der Februar der wohl stärkste Monat aus Sicht der mE1, folgten doch zwei weitere tolle Spiele im Ortsderby sowie gegen Ostsee 1. Dies hat natürlich auch damit zu tun, dass die Aufteilung der mE-Teams nach dem unerfreulichem Spielverlauf in Oldenburg (hier bestätigten sich die guten Eindrücke aus dem wE-Hinspiel leider nicht) geändert wurde.

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Mini-WM im Januar in Owschlag

Auch wenn mE1 und mE2 im Spielbetrieb getrennt antreten mussten, bildeten die beiden Teams im Trainings- und Turnierbetrieb eine Einheit. Als ein Team nahmen die E-Jungs sowohl bei der Mini-WM in Owschlag als auch beim Rasenturnier in Mölln vor Saisonbeginn teil.

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