Frösche-Pokal 2017

Die Mini-Mix des HSC Rosenstadt beendete mit dem Frösche-Pokal am 13. Mai in Pansdorf die Saison 2016/17. Als Fünftplatzierter bekam man es bei der Endrunde mit dem TSV Ratekau (6.) und dem SV Fehmarn (4.) zu tun und schloss das Turnier mit 2:2 Punkten auf dem zweiten Platz ab.

Zum zweiten Mal kam es am Sonntag zu den Mini-Mix-Finalrunden des KHV Ostholstein. Von Platz 13 bis 1 hatten alle Mannschaften noch einmal die Gelegenheit, sich in den Pokalrunden der Kängurus, Pinguine, Zebras, Eichhörnchen und Frösche mit (in etwa) gleichstarken Teams zu messen. Dabei gab es einige sehenswerte Begegnungen – unter anderem bekamen die Zuschauer im Tagesverlauf die drei torreichsten Spiele in der Geschichte des ostholsteinischen Mini-Mix-Spielbetriebs zu sehen (eine Übersicht über die Ergebnisse gibt es hier).

HSC – TSV Ratekau I 16:8 (10:2)

Für den HSC begann das Turnier kurz vor 17:00 Uhr mit dem Spiel gegen den TSV Ratekau 1, gegen den man im Saisonverlauf zwei Mal gewann (7:5, 9:4). Obwohl das erste Spiel eines Turniertages für die Rosenstädter normalerweise immer ein wenig holprig verläuft, starteten sie heute perfekt. Mehrere Spieler – insbesondere aber Leonie – zeigten in den ersten 15 Minuten ihren besten Saisonauftritt und sorgten dafür, dass sich unsere Mannschaft früh absetzte und zur Halbzeit mit acht Toren führte. Ein sensationelles Zwischenergebnis gegen eine spielstarke Ratekauer Mannschaft, die in dieser Saison unter anderem gegen die HSG Wagrien und den SV Fehmarn punktete.

Nachdem die Eutiner zu Beginn der 2. Halbzeit ihre Führung weiter ausbauten war beim 13:2 nach 18 Minuten die endgültige Entscheidung gefallen. Nun konnten nicht nur allen Spielern ausreichend Spielanteile eingeräumt, sondern mit einer ungewohnten Zuordnung in der Abwehr auch einiges ausprobiert werden. Trotz des Rückstandes und der hohen konditionellen Belastung zweier Spiele in Folge zeigte der TSV mit einem 5:1-Lauf seinerseits noch einmal eine tolle kämpferische Leistung und wurde nur durch ein wenig Wurfpech um ein besseres Ergebnis gebracht. Die beiden starken 2009er spielten eine wichtige Rolle in der Mannschaft der Ratekauer und tragen dazu bei, dass der TSV zusammen mit Pansdorf als Top-Favorit in die Mini-Mix-Saison 2017/18 gehen wird – ein erstes Duell mit unserer „neuen“ Mini-Mix könnte es eventuell schon beim Hallenturnier am 9. Juli in Eutin geben.

HSC – SV Fehmarn I 5:6 (3:3)

Das Endspiel des gesamten Abschlusstages absolvierten wir gegen den SV Fehmarn, welcher ebenfalls sein Spiel gegen den TSV Ratekau gewinnen konnte. In den beiden Liga-Begegnungen mit dem SVF hatte man große Probleme mit der sehr harten Abwehr der Fehmaraner und verlor im April sowohl Hin- als auch Rückspiel mit 2:3 bzw. 3:7. Die beiden Spiele hatten unsere Angreifer leider noch in guter Erinnerung, so dass sie sich in vielen Situationen nicht trauten, das 1-gegen-1 zu suchen. Das ist einerseits verständlich, andererseits aber auch schade, da das gute Schiedsrichtergespann die Fouls heute konsequent ahndete. Mit einer tollen Abwehrleistung wurde zur Pause trotzdem ein 3:3-Unentschieden erreicht.

Wie schon im April entwickelte sich im zweiten Spielabschnitt ein sehr zerfahrenes und torarmes Spiel. Beim 3:5-Rückstand hätte jederzeit eine Vorentscheidung fallen können, gestützt auf eine gute Torhüterleistung von Lilly hielten die HSC-Minis das Spiel jedoch weiterhin offen. Während den Spielern nun der hohe Kraftaufwand anzumerken war, überzeugten mehrere Rosenstädter mit einer großartigen kämpferischen Leistung. Dabei ist insbesondere Sönke herauszuheben, der sich vor dem 4:5 und 5:5 sehr schön gegen seine drei Gegenspieler durchsetzen konnte. Leider wurde man nicht belohnt und musste zehn Sekunden vor Schluss den sechsten Gegentreffer hinnehmen.

So war die Saison 2016/17 nach der Verleihung der Urkunden und Medaillen dann endgültig abgeschlossen. Trotz der knappen Niederlage im letzten Spiel konnten die Eutiner heute erneut unter Beweis stellen, dass sie völlig zurecht zu den Top 5 der Liga gehören. Es spielten Lilly Schwindt im Tor sowie Thore Kempa (10), Erik Pfeil, Sönke Jensen (je 5), Olivia Przywarczak (1), Leonie Henseleit, Ben Schulz, Julia Scheel, Leif Langmaack, Hannah Kriesel, Lex Schulz und Tarja Fähling.

Bericht: Lucas Stock

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