Spielberichte Minis vom 19. März 2017

Wie am vergangenen Wochenende absolvierte die Mini-Mix des HSC Rosenstadt Eutin bei ihrem Turnier in Oldenburg beide Spiele gegen Mannschaften des gleichen Vereins. Direkt nacheinander traf man auf die Neustädter (10:5) und Grömitzer (4:2) Mannschaft der HSG Ostsee N/G und lieferte sich mit beiden Teams spannende Duelle.

In Oldenburg standen dabei fast genau diejenigen Spieler zur Verfügung, die auch beim Turnier in Grömitz vor zwei Wochen mitwirkten. Trafen die Rosenstadt-Minis auf allen bisherigen Turnieren immer auch auf eine deutlich stärker bzw. schwächer einzuschätzende Mannschaft, ging es heute mit den beiden Ostsee-Teams gegen zwei vergleichbar starke Gegner – von null bis vier Punkten lag also alles im Bereich des Möglichen.

Zunächst stand das Duell gegen die HSG Ostsee N/G 1 aus Neustadt auf dem Spielplan, gegen welche man erst vor zwei Wochen das Hinspiel spielte. Damals setzt man sich in einer sehr engen Begegnung mit 6:4 durch, wobei vor allem im ersten Abschnitt ein Vorsprung herausgespielt werden konnte. Heute verlief das 2×3 gegen 3 zunächst eher zu Gunsten der Neustädter, die so die ersten Führungstreffer erzielten. Mit einer besseren Wurfausbeute zog der HSC-Angriff Mitte der ersten Halbzeit jedoch nach und erreichte zur Pause ein 4:4-Unentschieden. Auch im 6 gegen 6 trafen die HSC-Spieler deutlich besser, was dann schlussendlich zum spielentscheidenden Faktor wurde. Bei einigen Treffern aus großer Entfernung war sicherlich eine ordentliche Portion Wurfglück dabei, so dass der HSC-Erfolg nicht unverdient war, aber mit fünf Toren Differenz vielleicht etwas zu hoch ausfiel. Positiv ist zudem, dass es mit Julia erstmals seit Januar wieder eine neue Torschützin gab.

Die HSG Ostsee N/G 2 machte bisher mit sehr wechselhaften Ergebnissen auf sich aufmerksam. Einerseits gab es z.T. deutliche Niederlagen gegen Mittelfeld-Teams, andererseits erzielten die Grömitzer auch knappe Ergebnisse gegen einige Top 4-Mannschaften und gewannen das Hinspiel gegen den HSC. Diesbezüglich muss man wohl konstatieren, dass die Spielweise der Grömitzer unserer Mannschaft einfach nicht liegt, da sich auch heute von Beginn an ein sehr zerfahrenes Spiel entwickelte. Spielerisch zwar im Vorteil, gelang es den Eutinern viel zu selten, sich gegen die großgewachsene Grömitzer Abwehr durchzusetzen. Über den Pausenstand von 3:0 wurde das Spiel beim 3:2 im zweiten Abschnitt noch einmal richtig eng, ehe Thore per Penalty das entscheidende Tor erzielte. Neben vielen technischen Fehlern war das 6 gegen 6 von zahlreichen Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt, weswegen der 4:2-Endstand den Spielverlauf ganz gut widerspiegelt.

Mit 10:2 Punkten aus den letzten drei Turnieren haben sich die Rosenstädter im Mittelfeld festgesetzt und werden die Saison wahrscheinlich in der oberen Tabellenhälfte beenden – eine sehr positive Entwicklung, mit der man vor der Saison nicht unbedingt rechnen konnte. Es spielten Lilly Schwindt, Leonie Henseleit, Thore Kempa, Erik Pfeil, Sönke Jensen, Olivia Przywarczak, Justus Koch, Julia Scheel, Tarja Fähling und Levin Zielke.

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