Spielberichte wE vom 10. und 11. März 2017

Die weibliche E-Jugend des HSC Rosenstadt Eutin musste am vergangenen Wochenende gleich zwei Spiele absolvieren. Spielte man am Freitag das Nachholspiel auf der Insel Fehmarn (16:25), reisten die Rosenstadt-Mädchen einen Tag später zum ungeschlagenen Tabellenzweiten nach Grömitz und erzielten dort mit dem 15:25 ein nahezu identisches Ergebnis. In beiden Partien gelang es, sich im Vergleich zu den jeweiligen Hinspielen erheblich zu verbessern.

Nachdem das Spiel beim SV Fehmarn bereits zwei Mal seitens der HSC-Verantwortlichen abgesagt werden musste, erklärten sich die Gegner netterweise dazu bereit, die Partie ein weiteres Mal anzusetzen. Zu siebt angereist, konnte das Spiel – wenn auch mit etwas Verspätung – nun doch noch ausgetragen werden. Im ersten Spielabschnitt konnten die Eutinerinnen vor allem in der Abwehr sehr überzeugen und mussten bis zur 11. Spielminute nur zwei Gegentore hinnehmen. Zu diesem Zeitpunkt verhinderte einzig die suboptimale Chancenverwertung eine HSC-Führung. Bis zur Pause unterliefen zwar wieder ein paar Fehler zu viel, letztlich konnte man aber erstmals im Saisonverlauf eine Spielhälfte ausgeglichen gestalten (9:9).

In der zweiten Halbzeit hatten die HSC-Mädchen dann große Probleme mit der sehr defensiv ausgerichteten Abwehr des SV Fehmarn. In Kombination mit einer sehr starken Torhüterin war ein Torerfolg nun erheblich schwerer zu erreichen und die Fehmaranerinnen gelangten dementsprechend zu vielen einfachen Ballgewinnen. Am Ende stand dadurch ein nicht unverdienter, aber mit neun Toren doch etwas zu hoch ausgefallener Sieg der Gastgeber. Positiv anzumerken ist, dass sowohl die SVF-Verantwortlichen als auch die beiden sehr guten Schiedsrichter, die das Abwehrverhalten progressiv bestraften, sich um eine Einhaltung der offensiven Manndeckung bemühten.

Am Samstag ging es in etwas besserer Besetzung – Lilly und Olivia aus der Mini-Mix standen nun zur Verfügung – in die Grömitzer Ostholsteinhalle. Das Hinspiel ging im November mit 17 Toren verloren, wobei die Ostsee-Mädchen damals sogar noch auf ihre mit weitem Abstand talentierteste Spielerin (heute 11 Tore) verzichten mussten. Im 2×3 gegen 3 gestaltete man die Begegnung zunächst ausgeglichen, anschließend spielten die HSG-Mädchen jedoch ihre deutliche körperliche Überlegenheit aus. Der äußerst robust spielenden Abwehr hatten die Eutiner Mädchen (verständlicherweise) nun kaum noch etwas entgegenzusetzen und mussten dementsprechend einen 8:15-Rückstand zur Pause hinnehmen.

Spätestens in der zweiten Halbzeit erwartete man ein deutliches Absetzen der Gastgeberinnen, konnten sie doch im Hinspiel gerade in diesem Abschnitt mit einer offensiven Abwehr und spielerischer Überlegenheit überzeugen. Überraschenderweise kam es jedoch anders: Einerseits probierte die Heimmannschaft nun verschiedene raumbezogene Deckungsvarianten aus (die in der E-Jugend bekanntermaßen unzulässig sind), andererseits gelang es der Eutiner Mannschaft, den Rückstand ab der 25. Minute konstant bei etwa zehn Toren zu halten. Unermüdlich kämpften die Rosenstädterinnen um jeden Ball, wobei sie von der weiterhin sehr körperbetont agierenden Ostsee-Defensive deutlich mehr einstecken mussten als in allen anderen Saisonspielen. Einzig die Spielerinnen mit der Nr. 8 und Nr. 11 konnten diesmal aus einer fairen Abwehr heraus noch spielerische Akzente setzen und sorgten dafür, dass die Niederlage für die HSC-Mädchen letztlich in Ordnung ging.

Wie eingangs schon angedeutet, waren die Resultate gegen diese beiden Gegner deutlich besser als in den Heimspielen. Gegen die Ostsee-Spielerinnen, die im November dabei waren und noch 29 Tore erzielen konnten, ließ das Team jetzt nur noch 14 Treffer zu; bei der 23-Tore-Niederlage gegen Fehmarn wirkten zwar nur zwei der sieben im Rückspiel eingesetzten Spielerinnen mit, aber auch hier konnte man einige neue Erkenntnisse gewinnen.

Es spielten an beiden Tagen: Vivien Kolbow, Pheline Dittmer, Jessica Przywarczak, Lotta Schünemann, Vanessa Giese, Leonie Henseleit und Aimee Raese; am Samstag spielten zusätzlich noch Lilly Schwindt und Olivia Przywarczak.

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