Spielbericht wE – HSG Holst. Schweiz

Die weibliche E-Jugend des HSC Rosenstadt Eutin absolvierte am Samstag das erste Spiel im Jahr 2017. Bei der 15:28 (9:15)-Niederlage gegen die HSG Holsteinische Schweiz scheiterten die Eutiner Mädchen vor allem in der zweiten Halbzeit vielfach an der starken gegnerischen Torhüterin und brachten sich so um ein besseres Ergebnis.

Im 2×3 gegen 3 erwischten die Rosenstadt-Mädchen diesmal einen guten Start: Nach dem 0:1-Rückstand klappte das Zusammenspiel zwischen Pheline und Vivian hervorragend, so dass man sich erstmals im Saisonverlauf eine vier-Tore-Führung herausspielen konnte. Nach dem 6:2 stellte der Gegner jedoch seine (bis dahin ausbildungskonforme) Abwehr um und konzentrierte sich gleich mit mehreren Spielerinnen darauf, unsere Haupt-Torschützin aus dem Spiel zu nehmen. Diese ergebnisorientierte Maßnahme erzielte relativ schnell ihre Wirkung: Die körperlich um Längen überlegene gegnerische Mannschaft drehte das Spiel binnen weniger Minuten und kassierte bis zum 15:9-Halbzeitstand nur noch drei Gegentore. Pheline musste nun einfach einen viel zu hohen Kraftaufwand eingehen, um sich gegen eine körperbetont spielende Abwehr durchzusetzen und war nach einer leichten Verletzung Mitte der ersten Hälfte noch zusätzlich geschwächt.

So musste insbesondere die bis dahin in der Abwehr eingesetzte Vivien in der zweiten Halbzeit mehr Verantwortung übernehmen. Auch wenn mit Lotta (zweitbeste HSC-Torschützin) eine sehr wichtige Anspielstation fehlte, funktionierte ihr Angriffsspiel deutlich besser als noch in den vorangegangenen Partien. Immer wieder konnte sie sich – wenngleich auch nicht immer frei von technischen Fehlern – gegen ihre zwei bis vier direkten Gegenspielerinnen durchsetzen und sich in der Folge reihenweise gute Tormöglichkeiten erarbeiten. Frei vor dem Tor gelang es jedoch sowohl Vivien als auch ihren Mitangreiferinnen sehr häufig nicht, die überragende Malenter Torhüterin Greta Klaas zu überwinden. In Kombination mit vielen einfachen Gegentoren, die unsere Mädchen insbesondere zum Ende des Spiels hinnehmen mussten, führte dies dazu, dass auch die zweite Halbzeit mit 6:13 verloren wurde. Ein wenig ärgerlich, nachdem man zumindest die ersten zehn Minuten des zweiten Spielabschnitts (14:20 nach ca. 30 Minuten) noch ausgeglichen gestalten konnte.

Alles in allem war die Leistung angesichts der Voraussetzungen (vier von neun Spielerinnen waren Jg. 2008) völlig in Ordnung. Neben der deutlichen körperlichen Unterlegenheit waren die Nachteile auf der Torhüterposition ausschlaggebend dafür, dass die HSC-Mädchen nur phasenweise mithalten konnten. Es spielten (Tore pro HZ) Olivia, Jessica, Pheline (9+1), Vivien K (0+5), Vivian I, Lea, Leonie, Mariella und zum allerersten Mal auch Vanessa.

(Bericht von Lucas)

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